In Mecklenburg-Vorpommern fehlten der CDU 13.583 Splitting-Stimmen
„Die CDU-Führung hat es versäumt, ihre Wähler vom sog. Stimmensplitting abzuhalten.“ So Manfred Hettlage nach der Landtagswahl vom 20. September 2026 in Mecklenburg-Vorpommern. In den Wahlkreisen gaben 63.212 Wähler der CDU die Erststimme. Das führte aber zu keinem einzigen Direktmandat. Auf Landesebene gab es dagegen nur 49.629 CDU-Wähler. Doch das sind eben nur 4.89 % aller gültig abgegebenen Zweitstimmen. Alle wussten es: Die CDU lief Gefahr an der 5-Prozent-Hürde zu scheitern. Es kam also auf jede Zweit-Stimme an. Trotzdem fehlten ihr am Ende landesweit 13.583 Splitting-Stimmen, und zwar von 63.212 Wählern, die sie mit der Erststimme ja schon gewählt hatten. Ohne Splitting hätte sie 6,23 % aller gültigen Zweitstimmen erreicht und wäre wenigstens in den Landtag eingezogen! – Hettlage sarkastisch: „Kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort.“
ViSdP: M. Hettlage, Nibelungenstr. 22, 80639 München
